Projektweg
Der schnellste Weg zur richtigen Entscheidung.
Dieses Glossar erläutert umfassend Fachbegriffe aus der Kampfmittelbeseitigung, Kampfmittelsondierung, Geophysik (Georadar, Magnetik), dem Bahn- und Trassenbau, der Projekt- und Baupraxis sowie aus dem rechtlichen, arbeitsschutz- und vergaberechtlichen Umfeld (DB/EBA-nah). Die Begriffe sind alphabetisch geordnet und dienen der fachlichen Orientierung in Planungs-, Bau-, Prüf- und Freigabeprozessen.
Projektbezogene Freigabe klar abgegrenzter Bauabschnitte auf Grundlage dokumentierter Kampfmittelbewertung.
Historisch rekonstruierter Bereich erhöhter Bombardierungswahrscheinlichkeit.
Behördliche Erfassung belasteter Flächen; kann kampfmittelrelevante Hinweise enthalten.
Häufung detektierter Auffälligkeiten pro Fläche; Indikator für flächenhafte Belastung.
Abstimmung arbeitsschutzrelevanter Maßnahmen zwischen mehreren Beteiligten.
Gesamtheit aus Ober- und Unterbau der Eisenbahninfrastruktur.
Schienen, Schwellen, Schotter – relevante Störquelle für Messverfahren.
Dem Eisenbahnbetrieb dienende Fläche mit besonderen Sicherheitsanforderungen.
Koordination von Bauphasen unter Berücksichtigung kampfmittelrelevanter Prozesse.
Kategorisierung detektierter Objekte nach Aussagekraft und Risiko.
Besondere Gefährdungslage durch laufenden Eisenbahnbetrieb.
Begründete Annahme einer nicht detonierten Munitionseinheit.
Maximal geprüfte Tiefe, bis zu der eine Freigabe gilt.
Auswertung räumlicher Häufungen von Anomalien.
Kritische Infrastrukturen mit erhöhten Schutzanforderungen.
Maßnahmen zur langfristigen Gefahrenabwehr bei nicht entfernbaren Kampfmitteln.
Kombination mehrerer Mess- und Informationsquellen.
Strukturierte technische und organisatorische Entscheidungsabfolge.
Statistische Einschätzung der Erfassbarkeit von Objekten.
Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für Eisenbahninfrastruktur.
Maßgebliche Tiefe geplanter Erdarbeiten.
Vibrationen durch Bauarbeiten mit Einfluss auf Kampfmittelrisiken.
Fachliche Bewertung der technischen Sicherbarkeit eines Kampfmittels.
Luftkriegsmunition mit hoher Explosivstoffmasse.
Systematik der schrittweisen Flächen- oder Abschnittsfreigabe.
Zünder mit weiterhin bestehender Auslösefähigkeit.
Zentrales Instrument zur systematischen Risikoermittlung.
Reflexionsbasiertes Verfahren zur Untergrunderkundung.
Tragschichten unterhalb des Oberbaus.
Betriebliche Freigabe eines Gleisabschnitts.
Bewertungssystem zur Priorisierung von Risiken.
Analyse alliierter Luftbilder zur Rekonstruktion von Bombardierungen.
Erkennung von unterirdischen Leerräumen mittels Geophysik.
Erste Zündstufe eines Sprengkörpers.
Bauarbeiten entlang bestehender Verkehrs- oder Leitungsachsen.
Einordnung nach Bauart, Herkunft und Gefährdung.
Geodätische Grundlage für lagegenaue Dokumentation.
Gezielte Detonation unter Sicherheitsauflagen.
Bewertung linearer Infrastrukturtrassen hinsichtlich Kampfmittelrisiken.
Präzision der Ortsbestimmung eines Befunds.
Systematische Messlinienführung.
Sensor zur Erfassung magnetischer Anomalien.
GPR-System mit parallelen Antennen.
Anzahl der Messpunkte pro Fläche.
Einzelnes militärisches Munitionsobjekt.
Eignung von Ergebnissen für Prüf- und Freigabeprozesse.
Untersuchung ohne Bodeneingriff.
Fachliche Bewertung eines detektierten Signals.
Freigabe für Arbeiten ohne Tiefeneingriff.
Koordination von Terminen, Kosten und Risiken.
Eignung von Unterlagen für formale Prüfungen.
Geplantes Vorgehen zur Kampfmittelbeseitigung.
Typische Signalstruktur im Georadarbild.
Freizuhaltender Bereich um ein Kampfmittel.
Maximal erreichbare Untersuchungstiefe.
Abstimmung von Arbeiten mit betrieblichen Sperrzeiten.
Gesetzlich erforderliche Qualifikation nach SprengG.
Linearer Infrastrukturraum mit erhöhter Belastungswahrscheinlichkeit.
Bewertung der sicheren Verbringbarkeit eines Kampfmittels.
Übereinstimmung mit Unfallverhütungsvorschriften.
Verpflichtung zur sicherheitsbezogenen Schulung.
Systematische Einstufung der Verdachtslage.
Abtransport eines gesicherten Kampfmittels.
Ausdehnung möglicher Explosionswirkungen.
Mehrfaches Auftreten ähnlicher Funde.
Technisches System zur Auslösung einer Explosion.
Dokumentierte Rollen- und Verantwortungsverteilung.
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