Projektweg
Der schnellste Weg zur richtigen Entscheidung.
Leitungsprojekte führen häufig durch Bereiche, die im Zweiten Weltkrieg bombardiert, militärisch genutzt oder später stark überformt wurden. Risiken entstehen insbesondere durch:
Der Einsatz von Georadar (GPR – Ground Penetrating Radar) stellt im Bereich von Leitungs- und Energieprojekten eines der effektivsten Verfahren zur zerstörungsfreien Erkundung des Untergrunds dar. Insbesondere bei bestehenden oder unzureichend dokumentierten Leitungsnetzen ermöglicht Georadar eine präzise Lokalisierung von Versorgungsleitungen, Kabeltrassen und infrastrukturellen Einbauten, ohne dass in den Boden eingegriffen werden muss.
Im Gegensatz zu rein detektionsbasierten Verfahren erlaubt Georadar eine strukturorientierte Analyse des Untergrunds. Neben metallischen Leitungen können – abhängig von den physikalischen Rahmenbedingungen – auch nichtmetallische Versorgungsleitungen, Schutzrohre, Hohlräume sowie bauliche Veränderungen sichtbar gemacht werden. Dies ist insbesondere bei modernen Energieprojekten mit komplexen Leitungssystemen von erheblicher Bedeutung.
Die georadarbasierte Untersuchung schafft eine belastbare Datengrundlage für Planung, Bauausführung und Dokumentation. Sie trägt dazu bei, Schäden an Bestandsleitungen zu vermeiden, Sicherheitsrisiken zu reduzieren und kostenintensive Bauunterbrechungen zu verhindern.
Weiterführende Informationen zur technischen Umsetzung und zu den eingesetzten Messverfahren finden Sie auf unserer Seite zur Oberflächensondierung mit Georadar (GPR).
Typische Anwendungsbereiche im Kontext von Leitungs- und Energieprojekten sind die Ortung von Bestandsleitungen vor Baubeginn, die Absicherung von Trassenverläufen, die Prüfung unbekannter Leitungsführungen sowie die Untersuchung von Verdachtsflächen im Zuge von Netzausbau- und Infrastrukturmaßnahmen. Gerade bei innerstädtischen Projekten oder hochverdichteten Versorgungsnetzen ermöglicht Georadar eine differenzierte Bewertung der tatsächlichen Untergrundsituation.
Durch die Kombination von Georadar mit weiteren Verfahren wie Geomagnetik oder elektromagnetischen Messmethoden kann die Aussagekraft der Untersuchung weiter erhöht werden. Die Auswahl der geeigneten Methodik erfolgt stets projektbezogen unter Berücksichtigung von Bodenverhältnissen, Leitungstypen und baulichen Anforderungen.
Projektbezogene Anforderungen in Leitungs- und Energieprojekten erfordern eine differenzierte Bewertung. Wir beraten Sie gerne zur optimalen Kombination geeigneter Sondierungsverfahren.
Fragen hierzu? → Kontakt zu uns
tiefgreifende Graben- und Bauarbeiten für Rohr- und Kabeltrassen
Querungen von Bahnlinien, Straßen, Industrieflächen und ehemaligen Bebauungsbereichen
Arbeiten im Umfeld von Uferzonen, Deichen und Brückenbauwerken
Erweiterungen und Umlegungen bestehender Leitungs- und Versorgungskorridore
FONTANA-EOD bewertet diese Risiken systematisch und entwickelt darauf aufbauend trassenspezifische Konzepte für Sondierung, Räumung und Bauaushubüberwachung.
Sondierung und Räumkonzepte für weitreichende Trassen durch Industriegebiete, ehemalige Militärflächen, Bahn- und Straßenkorridore.
Prüfung von Neubau- und Sanierungsprojekten, bei denen Rohrgräben in historisch belasteten Bereichen oder dicht bebauten Quartieren verlaufen.
Bewertung von Erdkabelstrecken, Mastfundamenten, Umspannwerken und Stationsbauwerken im Hinblick auf Kampfmittelrisiken.
Sicherstellung der Kampfmittelfreiheit in engen, hochfrequent genutzten Verkehrsräumen, in denen viele Leitungen und Medien parallel geführt werden.
Sondierung und Räumung von Leitungswegen innerhalb von Industrie- und Chemieparks mit historischer Belastung.
Einschätzung der Trasse und der Einbindepunkte anhand historischer Luftbilder, Karten und Nutzungsgeschichte – von der innerstädtischen Kreuzung bis zum Freileitungskorridor.
Flächendeckende geophysikalische Untersuchungen im Trassenkorridor sowie in Aufweitungsbereichen, Baugruben und Schachtstandorten.
Tiefensondierungen, zum Beispiel für Mastgründungen, Stationen, Schächte, Übergabepunkte oder komplexe Ingenieurbauwerke.
Räumung identifizierter Kampfmittel im Trassenverlauf und dokumentierte Baufeldfreimachung.
Fachtechnische Überwachung der Baugrabenherstellung, Bewertung unerwarteter Funde und Einleitung weiterer Maßnahmen.
Klare Einschätzung der Kampfmittelsituation entlang der gesamten Leitungsachse reduziert Planungs- und Genehmigungsrisiken.
Kampfmittelthemen werden vor Beginn der Erdarbeiten eingepreist, statt im laufenden Bauprozess überraschend aufzutauchen.
Prüffähige Unterlagen belegen, dass die Kampfmittelrelevanz systematisch geprüft und angemessen behandelt wurde.
Strukturierte Berichte und klare Risikobewertungen erleichtern Freigaben und Abstimmungen.
Eine vorher geklärte Kampfmittelsituation schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Baukolonnen und Nachunternehmer.
Die Dokumentation kann bei späteren Erweiterungen, Umlegungen oder Störungen erneut herangezogen werden.
Sichtung von Luftbildern, Archivquellen und Bestandsplänen, um Verdachtsabschnitte und sensible Bereiche zu identifizieren.
Auswahl von Messverfahren, Sondiertiefen, Messprofilen und Abschnitten in Abstimmung mit Planung, Bauherr und ggf. Fachbehörden.
Durchführung von Oberflächen- und Tiefensondierungen in der Leitungsachse, an Baugruben, Schachtstandorten und Stationen.
Interpretation der Messdaten, Bewertung der Verdachtspunkte und Festlegung von Räum-, Sicherungs- oder Überwachungsmaßnahmen.
Räumung identifizierter Kampfmittel sowie fachtechnische Überwachung der Erdarbeiten im Bauablauf.
Erstellung einer prüffähigen Dokumentation, die den Verlauf der Maßnahmen und die Freigabe der Trasse nachvollziehbar abbildet.
Spezialisierte Erfahrung in linearen Infrastrukturprojekten
Trassenorientierte Sondierungs- und Räumkonzepte
Fachtechnische Bewertung und Maßnahmensteuerung durch qualifizierte Spezialisten.
Integration in Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse. Prüffähige Dokumentation für Bauherren, Prüfingenieure und Behörden.
Prüffähige Freigabedokumentation für Netzbetreiber und Behörden
Bundesweite Einsatzfähigkeit in allen relevanten Verdachtsgebieten
Wenn Sie eine Leitungs- oder Energiebaumaßnahme planen, unterstützen wir Sie bei der Einschätzung der Kampfmittelrelevanz und bei der Ausarbeitung eines trassenorientierten Maßnahmenkonzepts. Stellen Sie uns Lageplan, Projektdaten und vorhandene Unterlagen zur Verfügung – wir melden uns mit einer ersten fachlichen Einordnung und einem Vorschlag für die nächsten Schritte.
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