Projektweg
Der schnellste Weg zur richtigen Entscheidung.
Kriegsschäden, ehemalige Industrieflächen, Bahn- und Verkehrsachsen sowie wiederholte Geländemodellierungen haben in vielen Regionen Deutschlands eine komplexe Kampfmittelsituation hinterlassen.
Der Einsatz von Georadar (GPR – Ground Penetrating Radar) stellt im Straßen- und Tiefbau ein zentrales Verfahren zur zerstörungsfreien Untersuchung des Untergrunds dar. Insbesondere bei Baumaßnahmen mit flächigem Eingriff in den Boden ermöglicht Georadar eine strukturierte Erfassung von Anomalien, Störkörpern und potenziellen Kampfmitteln, ohne dass invasive Maßnahmen erforderlich sind.
Im Unterschied zu punktuellen Sondierungsverfahren erlaubt Georadar eine flächenhafte Analyse von Baugrundstrukturen. Neben metallischen Objekten können – abhängig von Bodenbeschaffenheit und Feuchtegehalt – auch Leitungen, Hohlräume, Schichtverläufe sowie baubedingte Veränderungen erkannt und differenziert bewertet werden.
Gerade im Straßen- und Tiefbau, in dem großflächige Erdbewegungen, Leitungsführungen und komplexe Bauabläufe zusammentreffen, bildet die Georadar-Sondierung eine wesentliche Grundlage für eine belastbare Risikoabschätzung und eine störungsfreie Bauausführung.
Weiterführende Informationen zur technischen Durchführung und den Einsatzmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Oberflächensondierung mit Georadar (GPR).
Typische Einsatzbereiche im Straßen- und Tiefbau sind unter anderem die Untersuchung von Trassenverläufen, die Detektion unbekannter Leitungsstrukturen, die Identifikation von Untergrundstörungen sowie die Vorbereitung von Aushub- und Fräsarbeiten. Durch die frühzeitige Erkennung solcher Strukturen können Bauabläufe optimiert, Risiken reduziert und kostenintensive Verzögerungen vermieden werden.
Projektbezogene Anforderungen im Straßen- und Tiefbau unterscheiden sich erheblich. Wir beraten Sie gerne zur geeigneten Kombination aus Georadar, Geomagnetik und weiteren Verfahren.
tiefreichende Erdarbeiten (Kanal, Gründung, Verbau)
große Bauflächen mit linearem Verlauf (Straßenkorridore)
Eingriffe in Bereiche ehemaliger Bebauung, Uferzonen oder Verkehrsanlagen
Arbeiten an Brücken, Unterführungen und Rampen
Sondierung entlang neuer Straßentrassen, Ortsumgehungen, Autobahnausbauten und kommunaler Infrastrukturprojekte.
Verdichtete Bauflächen mit komplexen Leitungs- und Verbauplänen erfordern eine belastbare Freigabe des Untergrunds.
Tiefgründungen, Widerlager und Tunnelzufahrten liegen häufig in sensiblen Bereichen mit historischer Belastung.
Tiefengebäude Eingriffe >3 m treffen besonders häufig auf Bereiche mit Altlasten oder Kampfmittelverdacht.
Bewertung von Trassen und Bauflächen anhand historischer Luftbilder, Archivmaterial, Kriegsschadenskarten und Geländehistorie.
Flächendeckende geophysikalische Messung für Neubau-, Ausbau- und Sanierungsprojekte von Straßen, Einmündungen, Knotenpunkten und Platzflächen.
Unverzichtbar für:
▪ Pfahlgründungen
▪ Stützwände und Verbau
▪ Brückenwiderlager
▪ Rampen- und Unterführungsbau
Gezielte Bergung von identifizierten Kampfmitteln, Baufeldfreimachung und Freigabedokumentation.
Bei unvorhersehbaren Funden übernimmt FONTANA-EOD sofortige Bewertung und Abstimmung der weiteren Maßnahmen mit Behörden.
Durch frühzeitige Verdachtsflächenanalyse und abgestimmte Sondierungs- und Räumkonzepte lassen sich Verzögerungen und Stillstände durch ungeplante Kampfmittelfunde minimieren.
Kampfmittelthemen werden vor oder parallel zur Ausführungsplanung geklärt, sodass Risiken in Kalkulation, Ausschreibung und Vergabe realistisch eingepreist werden können.
Prüffähige Berichte, Pläne und Protokolle belegen, dass der Auftraggeber seiner Pflicht zur Gefahrenabwehr bei Erdarbeiten in historisch belasteten Bereichen nachgekommen ist.
Strukturierte Unterlagen und klare Risikobewertungen erleichtern Gespräche mit Genehmigungsbehörden, Straßenbaulastträgern und Prüfingenieuren.
Durch eine vorab geklärte Kampfmittelsituation können Bauunternehmen ihre Arbeitsabläufe und Schutzmaßnahmen konkret planen, was auch die Arbeitssicherheit verbessert.
Eine nachvollziehbare Dokumentation der Kampfmittelbearbeitung unterstützt Kommunikation mit Projektsteuerung, Investoren und – im Bedarfsfall – der Öffentlichkeit.
Historische Analyse und Definition der Verdachtsbereiche für Ausschreibung & Planung.
Auswahl geeigneter Messverfahren, Sondiertiefen und Baufeldabschnitte.
Oberflächen- und Tiefensondierungen entlang der Trasse und im Baubereich.
Ableitung der Maßnahmen (Freigabe, Räumung, weitere Prüfungen).
Kontrolle von Erdarbeiten, Bewertung von Funden, Sperrbereiche, Sicherungsmaßnahmen.
Prüffähige Abschlussunterlagen für Behörden und Projektakten.
FONTANA-EOD ist auf Trassenbau ausgerichtet und kennt die technischen Besonderheiten großer Flächen- und Tiefbaumaßnahmen.
Ideal für Projekte, die parallel zum Verkehr oder unter laufender Infrastruktur durchgeführt werden.
Fachtechnische Bewertung und Maßnahmensteuerung durch qualifizierte Spezialisten.
Prüffähige Dokumentation für Bauherren, Prüfingenieure und Behörden.
Frühzeitige Verdachtsanalyse verhindert Verzögerungen, Stillstände und Nachträge.
Straßenabschnitte, Ortsumgehungen, Brückenbau, Tunnelzufahrten – alles aus einer Hand.
Je früher die Kampfmittelthematik in die Projektplanung einbezogen wird, desto besser lassen sich Kosten, Termine und Sicherheitsanforderungen steuern. FONTANA‑EOD unterstützt Sie dabei, Ihre Vorhaben im Strassen- und Tiefbauauf einer belastbaren sicherheitstechnischen Grundlage umzusetzen – von der machbarkeitsorientierten Vorprüfung bis zur vollständigen Freigabedokumentation.
Rufen Sie uns an unter der Rufnummer der Zentrale:
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