Projektweg
Der schnellste Weg zur richtigen Entscheidung.
Gelsenkirchen ist als Teil des nördlichen Ruhrgebiets historisch durch Bergbau, Stahl- und Energieindustrie sowie eine dichte Bebauung geprägt. Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt aufgrund dieser industriellen Bedeutung Ziel zahlreicher Luftangriffe, bei denen Industrieanlagen, Bahn- und Versorgungsinfrastruktur sowie Wohnquartiere schwer beschädigt wurden. Für heutige Bau- und Infrastrukturprojekte bedeutet dies, dass in ausgewählten Bereichen des Stadtgebiets eine kampfmittelrelevante Verdachtslage zu berücksichtigen ist, sobald tiefgreifende Erdarbeiten geplant werden.
FONTANA-EOD unterstützt Bauherren, Ingenieurbüros, kommunale Auftraggeber und Investoren in Gelsenkirchen und Umgebung mit Kampfmittelsondierung, Flächenräumung, Bauaushubüberwachung und Kampfmittelbergung – von der ersten Verdachtsanalyse bis zur abschließenden Freigabedokumentation.
In Gelsenkirchen ergeben sich Verdachtssituationen insbesondere in ehemaligen Zechen- und Werksbereichen, in Bahn- und Trassenkorridoren sowie in wiederaufgebauten innerstädtischen Quartieren. FONTANA-EOD bietet hierfür ein auf Gelsenkirchen abgestimmtes Leistungsspektrum:
FONTANA-EOD begleitet Projekte im gesamten Stadtgebiet Gelsenkirchen und – soweit es die Rahmenbedingungen zulassen – in angrenzenden Städten und Gemeinden des nördlichen Ruhrgebiets. In Gelsenkirchen selbst sind insbesondere folgende Bereiche relevant:
Die historische Rolle Gelsenkirchens als Bergbau- und Industriestandort im Ruhrgebiet, die Bombardierungen während des Zweiten Weltkriegs und der anschließende strukturelle Wandel führen dazu, dass bestimmte Konstellationen aus Sicht der Kampfmittelbeseitigung besonders sorgfältig betrachtet werden sollten:
Ob und in welchem Umfang Kampfmittelmaßnahmen erforderlich sind, wird jeweils projektbezogen ermittelt – anhand von Nutzungsgeschichte, Planungsunterlagen und gegebenenfalls technischer Sondierung.
Gelsenkirchen war als Teil des industriellen Kerns des Ruhrgebiets im Zweiten Weltkrieg mehrfach Ziel alliierter Luftangriffe. Bombardierungen richteten sich insbesondere gegen Industrieanlagen der Montan- und Energiewirtschaft, Bahn- und Rangierbereiche sowie infrastrukturell bedeutende Abschnitte. Infolgedessen kam es in verschiedenen Stadtteilen zu erheblichen Schäden und Zerstörungen.
In den folgenden Jahrzehnten wurden Zechenstandorte stillgelegt, Flächen umgenutzt, aufgefüllt oder neu bebaut; zahlreiche Quartiere erfuhren eine tiefgreifende städtebauliche und infrastrukturelle Veränderung. Dadurch sind ehemalige Kriegsschadenszonen heute oft nicht mehr unmittelbar erkennbar. Aus fachlicher Sicht ist daher bei tiefgreifenden Erdarbeiten in Gelsenkirchen – insbesondere in ehemaligen Zechenbereichen, Industrie- und Bahnarealen sowie in historisch belasteten Innenstadträumen – von einem kampfmittelrelevanten Restrisiko auszugehen. Historische Hinweise bilden dabei den Ausgangspunkt der Risikobetrachtung, müssen aber durch technische Untersuchungen und, soweit erforderlich, Räum- und Bergungsmaßnahmen ergänzt werden.
Wenn Sie ein Bau- oder Infrastrukturvorhaben in Gelsenkirchen planen, unterstützen wir Sie bei der Einschätzung der Kampfmittelrelevanz und bei der Ausarbeitung eines geeigneten Maßnahmenkonzepts. Stellen Sie uns Lageplan, Projektdaten und vorhandene Unterlagen zur Verfügung – wir melden uns mit einer ersten fachlichen Einordnung und einem Vorschlag für die weiteren Schritte.
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